22
Mrz
2006

Physik hinter den Dingen

Die Physik hinter den Dingen will nun die Welt der Physik erklären. Warum ist Schnee manchmal federleicht und lässt dann wieder Hochspannungsmasten knicken ? Wie funktioniert die Bananenflanken ? Und warum ist die Winterluft in den Räumen so trocken ?

Dazu unterstützende Grafiken und weiterführende Links. Als Themenausblick werden Abendrot und Himmelsblau, der Größenvorteil von "blauen" DVDs, das Funkeln der Sterne, die Mikrowelle und das Geheimnis der Sonnenfinsternis genannt.

Interessant auch, dass das Projekt im März 2006 gestartet ist und nicht bereits in 2005, dem Einsteinjahr und dem Weltjahr der Physik. Nichtsdestotrotz eine interessante Seite, die einen Blick zwischendurch sicher lohnt.
(via pro-physik)

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3,9°C / 40% / 1010 hPa

20
Mrz
2006

CO2-Fußabdruck

Derzeit fragt der Mineralöl-Konzern BP nach dem CO2-Fußabdruck. Eine kleine Imagekampagne, will man sich doch sauber zeigen, auf die eigene Forschung verweisen, zum Nachdenken anregen, nebenbei vielleicht ein paar Kunden gewinnen und angesichts der schwindenden Ölvorkommen eine langfristige Neuausrichtung vorbereiten.

Aber was wird nun auf den Seiten geboten ? Zunächst einmal werden ein paar Zahlen geboten, die es z.T. auch schon in diesem Blog gab. Wie hoch war die CO2-Konzentration, wie ist sie, wie könnte sie Ende des Jahrhunderts sein ? Dazu vielleicht auch ein aktueller Artikel aus der Netzeitung:


Demnach ist mit 381 Teilen pro Million (ppm) um etwa 100 ppm höher als in der vorindustriellen Zeit. Dies sei der höchste Wert seit einer Million Jahren, so der britische Klimaforscher David King, möglicherweise sogar seit 30 Millionen Jahren. Der Anstieg für das Jahr 2005 betrug 2,6 ppm, sodass der Zuwachs etwa doppelt so hoch war wie vor dreißig Jahren.

Damit wird auch immer wieder der Klimawandel verknüpft, welcher wiederum mit extremen Wettersituationen verbunden wird. Neue Anzeichen dafür wollen kürzlich bspw. ein Forscherteam um Carlos Hoyos vom Georgia Institute of Technology, Atlanta, USA, gefunden haben.

Sie haben das Auftreten von Wirbelstürmen zwischen 1970 und 2004 analysiert, einem Zeitraum, in dem sich die Zahl der Stürme verdoppelt hat. Dabei wollen sie herausgefunden haben, dass von den unterschiedlichen Faktoren wie Schwankungen der Windstärke und –richtung in verschiedenen Höhen nur die Erwärmung der Ozeane die langfristige Zunahme der Sturmintensitäten erklären können. Mehr dazu ebenfalls in der Netzeitung.


Aber zurück zum Fußabdruck. Dort wird anschließend erläutert, was BP und andere Unternehmen unternehmen, um die CO2-Emmissionen zu senken. Es folgen einige Tipps, was man im Privaten zur Senkung des Energiebedarfs unternehmen kann, bevor das Thema mit häufig gestellten Fragen und deren Antworten abgerundet wird.

Nun aber endlich zum CO2-Rechner. Dort werden einige Daten abgefragt, um dann den eigenen CO2-Fußabdruck ungefähr abzuschätzen. Dazu gibt es immer wieder einige kleine Informationen, wie viel bspw. eine Tonne CO2 ist. Benötigt wird übrigens der Flash Player.

Während der Eingaben verändern sich dann oben sofort die einzelnen Balken, sodass man deren Auswirkungen unmittelbar sehen und für verschiedene Variatenten durchspielen kann. Mein Fußabdruck liegt je nach Szenario bei geschätzten 5-6 Tonnen, was auch an den paar Kilometern liegt, die ich im Jahr zurücklege. Wie hoch der eigene ist, kann man hier erfahren.

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9,2°C / 44% / 1008 hPa

18
Mrz
2006

Jingle Bells

Das Fernsehprogramm ist manchmal schon erstaunlich. Da hat man das Gefühl, die Sendechefs würden möglichst viele Spielereien einbringen, um die Zuschauer zu vertreiben. In Filmen rennen bzw. fliegen lautstark kleine Dinosaurier oder Flugzeuge durch das Bild, um auf das zukünftige Programm aufmerksam zu machen.

Andere Sender kündigen sich zu Beginn einer Sendung oder nach der Werbung mit einem "Pling" an, um auch kenntlich zu machen, dass es weiter geht. Man könnte schließlich eingeschlafen sein. Nett in diesem Zusammenhang ist dabei auch, dass einige Sender inzwischen dazu übergegangen sind, ihre neuen Sendungen auch mit einem kleinen Schriftzug kenntlich zu machen. "Neue Folgen" oder so etwas in der Art. Soll sich keiner beschweren, es gäbe nur Wiederholungen.

Den Dreh mit der akustischen Belästigung hat der zu ProSiebenSat.1 gehörende Sender N24 raus. Nachrichten und Dokus flimmern dort über den Äther. Und im regelmäßigem Abstand ein kleines akustischen Zeichen, der darauf hinweist, dass mal wieder irgendein Text eingeblendet wurde.

Was man momentan sieht, was man als nächstes sehen kann, was man irgendwann sehen kann oder was der Partner des Texters noch alles für das Abendessen einkaufen könnte. Irgendwie freue ich mich schon auf die neue Technik, wenn das Fernsehen interaktiv wird. Fang den Punkt, drücke die roten Flächen, sende als Schnellster eine SMS mit dem siebenundzwanzigstelligem Buchstabencode an die vorhin in der Buchstabensuppe des Hauptdarstellers versteckte Nummer, um den Abschaltknopf freizuschalten.

Waren das noch Zeiten, als man in Ruhe vor dem TV entspannen konnte. Ohne dass irgendwelche Jingles, Animationen oder Einblendungen nicht die Nacht zum Tag, aber die Sendung zur Werbung machten. Eigentlich hätte man schon den Dotwins misstrauen sollen, was später auch vielfach getan wurde. Meinen hatte ich ebenfalls seziert, wenngleich aus anderen Gründen.

Zumindest sind die Sendechefs ihrem Ziel ein Schrittchen näher gekommen. Ich hab mich mit einigen Büchern eingedeckt, was auch der Grund für die letzten ruhigen Tage an dieser Stelle war. So ein Buch hält eben länger auf als eine kleine Sendung.

Und dann ist es auch unwichtig, ob die Frankfurter Buchmesse auf der Leipziger vertreten ist oder andersrum. Hauptsache, man kann sich ein schönes, gemütliches Plätzchen suchen und das Buch genießen. In Ruhe.

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2,2°C / 64% / 1018 hPa

15
Mrz
2006

Kometenstaub und Wassereis

Seit dem Einschlag auf den Kometen 9P/Temple 1 rätseln die Forscher, ob Kometen nun schmutzige Schneebälle oder eher eisige Staubbälle sind. Insgesamt war aber die Vermutung, dass Kometen aus Eis, Staub und Gas bestünden, so die Netzeitung.

Zumindest aber für den Kometen 81P/Wild 2 scheint es eine komplexere Entstehungsgeschichte zu geben. Dieser wurde von der Sonde Stardust (bzw. direkt bei der Nasa) besucht, die im Januar gelandet ist.

In den Proben wurde u.a. Olivin, ein grünliches Magnesium-Eisen-Silikat, das bspw. auf der Erde in magmatischen Gesteinen oder bei hohen Temperaturen und unter hohem Druck in Sedimentgestein entsteht, gefunden, so scienceticker. Daneben wurden weitere Hochtemperatur-Mineralien mit Calcium, Aluminium und Titan entdeckt.

Michael Zolensky vom Johnson Space Center der Nasa, Houston, USA, vermutet, dass diese Materialien zur Zeit in der Hitze der jungen Sonne entstanden seien und von dort in die an den Rand des Sonnensystem getragen wurden, wo sie sich zusammen mit den oben genannten Materialien zu Kometen verbunden hätten.


Eine weitere Überraschung hat die Nasa-Sonde Cassini aus unserem Sonnensystem zu berichten. Diese hat auf Encladus, einem Saturn-Mond mit 500 km Durchmesser, Wasservorräte mit Temperaturen um die Null Grad knapp unter der Oberfläche entdeckt, wie es bei pro-physik heißt. Dieses wird zum Teil geysir-artig bis zu 490 Kilometer weit rausgeschleudert, so Astronews.

Bisher hatte man aktiven Vulkanismus nur auf der Erde, dem Jupiter-Mond Io und vielleicht noch auf dem Neptun-Mond Triton vermutet. Nun zählt auch Encladus zu einem der interessantesten Orte des Sonnensystems. Schon beim Eintritt Cassinis hatte man Sauerstoffatome im Saturnsystem entdeckt. Nun weiß man, dass diese ihren Ursprung aus den Wassermolekülen haben, die zu Wasserstoff und Sauerstoff zerfallen, wie es in der Nasa-Pressemitteilung heißt (deutsche Übersetzung).

Im Frühjahr 2008 wird Cassini noch einmal an Encladus vorbeifliegen. Inzwischen stellen sich Fragen wie, warum der Mond so aktiv sei und ob diese Aktivität schon so lange dauert, um eventuell Leben hervorzubringen.

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6,3°C / 45% / 1021 hPa

13
Mrz
2006

Rekorddiebstahl: 75 Mio Monopolytaler

London hat den nächsten Rekordüberfall. Nachdem letzten Monat 53 Millionen Pfund (etwa 78 Mio. Euro) gestohlen wurden, hat die Diebesszene nun nachgelegt. Die Beute beträgt 75 Mio. Pfund (109 Mio. Euro) in Hundertern und Fünfhundertern. Aber hat die Sache einen Haken.

Wie die Polizei vermutet, bekamen die Täter einen Tipp über den Geldtransporter, der auf dem Weg zum Flughafen Heathrow war. Allerdings war dieser Tipp recht ungenau. Denn bei dem Geld handelt es sich um Spielgeld. Monopoly. Die wollten in Prag für einen Werbespott Geld vom Himmel regnen lassen.

Ich habe da aber eine andere Vermutung. Man kennt es ja. Eine gemütliche Spielerunde, die anderen bauen ein Hotel neben das nächste, das Geld wird knapp. Was also tun ? Richtig, eine Bank überfallen. Nun kann man häufiger die Schlossallee besuchen, man hat es ja. Dafür spricht auch, dass aus dem Geldtransporter neben dem Geld auch einige Spiele gestohlen wurden.

Naja, hoffentlich haben die Räuber mehr Spaß an ihrer Beute als die Brasilianer, die auch mal hier im Blog auftauchten. Einer der Ermittler hat schon einmal der Sun angekündigt, "Diese Leute werden keine 'Du kommst aus dem Gefängnis frei'-Karte bekommen, wenn wir sie kriegen", wie die Mitteldeutsche Zeitung berichtet.

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