26
Mai
2006

AMD sucht mich

Ok, nicht unbedingt mich, aber 50 Tester, die den neuen "AMD Turion™ 64 X2 Dual-Core 64-Bit Mobile Prozessor" in einem Notebook von Acer oder Asus testen wollen. Dennoch nehme ich das persönlich. Also, hier bin ich. Bewerbung abgeschickt, nun warte ich auf die Email-Bestätigung.

Natürlich hat AMD auch ein paar Erwartungen gestellt. Ein klein wenig Feedback in deren Blog. Auch wenn ich nur ungern fremdgehe, aber dazu wäre ich auch noch bereit. Nett übrigens der Satz "Der übliche Spam-Werbung-Content wird selbstverständlich von uns sofort zensiert und das Laptop kannst du dann auch gleich abgeben."

Alles andere wäre auch sinnlos, schließlich möchte man glaubwürdig bei der Werbeaktion sein. Vielleicht dürfen die Tester die Teilchen deshalb auch nicht nach Ablauf der zwei Monate einfach behalten, sondern nur zum Vorzugspreis von 300 € unter Wert (999 EUR bzw. 1.199 EUR) erwerben oder an AMD zurückgeben.

Anmeldung unter www.amd-notebooks.de

(via pottblog)

-- -- --

14,7°C / 92% / 1012 hPa

Tarnmantel entwickeln

In den letzten Wochen war ich in diesem Blog schon fast unsichtbar. Aber auch nur fast. Ein Forscherteam um John Pendry vom britischen Imperial College London arbeitet daran, den Tarnmantel aus verschiedenen Geschichten Wirklichkeit werden zu lassen, wie die Netzeitung berichtet.

So wurden zuletzt Theorien für Metamaterialien entwickelt, die elektromagnetische Wellen wie Licht oder Radarwellen um ein Objekt wie Wasser um einen Stein in einem ruhigen Fluss leiten lassen könnten. Dann würde man nicht mehr das Objekt selbst sehen können, sondern nur noch das, was sich dahinter befindet. Es wäre unsichtbar.

Die Metamaterialen zeichnen sich dabei durch besondere Strukturen auf, die mit rund 400 bis 800 Nanometer kleiner als die Wellenlängen des sichtbaren Lichts wären, so der Text weiter.

Bis aber das Material erst einmal hergestellt und dann auch auf einen Tarnmantel übertragen werden kann, um Blogger, kleine Zauberer, Panzer oder Flugzeuge zu verbergen, dürfte noch etwas Zeit vergehen.

Bereits vor einem Jahr hatte man eine ähnliche Idee, die aber einige Einschränkungen bezüglich Größe des Objekts und Art des Lichts hatte. Davon ist aber jetzt keine Rede mehr. Mal abwarten, was es in einem Jahr zu sehen gibt. Und ob die Netzeitung dann wieder mit den Romulanern anfängt.

-- -- --

14,8°C / 92% / 1012 hPa

22
Mai
2006

Weiße Böe II

Gestern haben wohl einige den Film White Squall - Reißende Strömung gesehen. Ich selbst gestern zwar nicht, empfehle ihn aber trotzdem mal. Hatte auf jeden Fall ein paar Suchanfragen nach der weißen Böe, die aber alle nur einen kleinen Schneeschauer hier gefunden haben.

Die englische Wikipedia verrät dazu unter White squall (nicht zu verwechseln mit White Squall, dem Film-Artikel):
"A white squall is a rare, but sudden and violent windstorm phenomenon without the black cloud generally characteristic of a squall. The name refers to the white-capped waves and broken water, its meager warning to any unlucky seaman caught in its path.

A white squall allegedly sunk the schooner Albatross on 3 May 1961. The film White Squall narrates its terminal voyage.

Stan Rogers named the song White Squall for the white squalls of the Great Lakes."


The free Dictionary meint dazu: "A sudden squall occurring in tropical or subtropical waters, characterized by the absence of a dark cloud and the presence of white-capped waves or broken water."
Eine plötzliche Böe, die in tropischen oder subtropischen Gewässern plötzlich auftaucht, und durch das Fehlen dunkler Wolken und dem Weiß auf den Wellen gekennzeichnet ist.
Zumindest so in etwa, Verbesserungen oder weitere Anmerkungen können gerne in die Kommentare.


Die deutsche Wikipedia bietet lediglich einen Artikel zum Film und einen Link zu White Squall, mit dem man aber wieder bei dem Film-Artikel landet. Da Wikipedia-Artikel aber recht weit verbreitet sind, findet man ihn an anderer Stelle: "Ein White Squall ist ein extrem starker, plötzlich ohne Vorwarnung kommender, harter, extrem böiger Fallwind."

Außerdem wird dort der Löschantrag aufgeführt, in dem u.a. Zweifel daran geäußert werden, ob es sich dabei um ein reales Phänomen handelt, zumindest ist wohl die Albatross real untergegangen. Bei usatoday findet man dazu auch noch etwas (weiter unten, zwischen den ganzen 404ern versteckt, ebenfalls in Englisch), vielleicht die ergiebigste Quelle hier dazu.

Also keine Ahnung, ob "weiße Böe" die richtige Übersetzung für das Phänomen ist, sofern es ein reales ist, aber unter "white squall" wird man insbesondere im Englischen fündig zu dem Thema.

-- -- --

17,9°C / 64% / 998 hPa

15
Mai
2006

Blitzfänger

Bisher gibt es einige Filme, in denen das Wetter manipuliert wird und riesige Gewitter erzeugt werden. Ganz so weit geht ein Projekt der Deutschen Forschungsgemeinschaft und dem französischen Pendant CNRS zwar nicht, aber zumindest das gezielte Blitzen könnte bald möglich sein.

Teramobile ist ein mobiler Superlaser, der für eine sehr kurze Zeit, 70 Femtosekunden - billiardstel Sekunden, sehr starke Impulse von fünf Terawatt (Milliarden Kilowatt) erzeugen kann, eine Leistung, die von allen Kraftwerken der Erde nicht erreicht werden könnten, wie Prof. Ludger Wöste von der Freien Universität Berlin, erklärt. Aber Kraftwerke sollen ja auch keine kurzzeitige Spitzenleistung erbringen. In einigen Femtosekunden kommt das Licht gerade mal um Haaresbreite voran, wie es bei pro-physik heißt.

Dadurch kann der Laser aber die Luft ionisieren und einen leitenden Plasmakanal schaffen, womit prinzipiell auch Gewitterwolken entladen werden könnten. Allerdings reicht dieser Mini-Blitzkanal gerade mal drei Meter weit. Theoretisch könnten aber einmal startende und landende Flugzeuge damit vor einschlagenden Blitzen geschützt werden, indem der Blitz an andere Stelle einschlägt.

Weitere Anwendungsmöglichkeiten sind im Umweltschutz möglich. So kann auch durch Nebel hindurch mittels Isotopenanalyse die Zusammensetzung der Luft bestimmt werden. Das Militär hingegen könnte damit auch bei schwieriger Sicht biologische oder chemische Kampfstoffe aufspüren.

Und notfalls dient es immer noch zur Anregung für den nächsten Film. Ab dem 23.06.06 wird der Laser im Palais de la Découverte (dt.), Paris, vorgestellt.

-- -- --

21,2°C / 51% / 1011 hPa

12
Mai
2006

Netz-Schnitzeljagd

Das Spielprinzip ist ganz einfach. Es wird Bild aus dem Internet zugeschickt, das man mit wenigen Schlagworten möglichst genau beschreiben soll. Mitspieler bekommen die Beschreibung, die sich dann wiederum mittels einer Bildsuchmaschine auf dem Weg zur Herkunftsseite machen sollen. Wer sie innerhalb von Minuten findet, erhält zusammen mit dem Beschreiber ein paar Punkte, andererseits sind auch Punktabzüge möglich.

Ziel des Spiels ist es zum einen, Spielspaß zu verbreiten. Daneben aber möchte man auch einfach möglichst gute Bildbeschreibungen erhalten, die wiederum blinden und sehbehinderten Menschen das Surfen erleichtern sollen, so scienceticker.

Luis von Ahn und seine Kollegen von der Carnegie Mellon University, Pittsburgh, USA, haben kürzlich Phetch auf einer Fachkonferenz vorgestellt. Mithilfe des Spiels konnten 129 Spieler in einem einwöchigen Test 1436 aussagekräftige Bildbeschreibungen erstellen.

Andere ähnliche Spiele wie Peekaboom und The ESP Game, das ein englisches Wörterbuch als Schreibhilfe anbietet, sind auch öffentlich zugänglich und haben schon viele Daten bereitstellen können.

Ich hab mal geschaut, aber deutschsprachige Spiele hab ich dazu nicht gefunden. So hat man aber drei Effekte. Einen netten Zeitvertreib, ein Auffrischen der Englischkenntnisse und einen kleinen Beitrag zur Katalogisierung des Internets, wovon dann wiederum auch andere profitieren.

-- -- --

25,2°C / 25% / 1011 hPa

8
Mai
2006

Wetterprognose mit Handysignalen

Das Handy ist aus dem gemeinen Leben kaum noch wegzudenken. Die Überallereichbarkeit ist Fluch wie Segen. Aber es gibt auch (weitere) sinnvolle Anwendungen des Mobilfunknetzes.

Dieses wollen Forscher um Hagit Messer-Yaron von der Tel Aviv Universität, Israel, nun zweckentfremden, um die Datengewinnung und damit die Wetterprognosen zu verbessern. Denn die Übertragungsrate von Mobilfunkmasten schwankt mit Veränderungen von Luftfeuchtigkeit und Temperatur, so Golem / die Netzeitung.

So könnte das Mobilfunknetz in der bestehenden Form -und damit recht kostengünstig- zu einem hochauflösenden Beobachtungsnetz werden. Ein erster Test in Tel Aviv und Haifa war bereits recht viel versprechend. Derzeit versucht man, die Niederschläge als Regen, Schnee, bzw. Hagel identifizieren zu können. Außerdem hofft man, dass die benötigten Daten dann auch tatsächlich von den Mobilfunkunternehmen bereitgestellt würden.

Damit könnte es vielleicht einmal je nach Qualität als einfache Ergänzung oder gar als Ersatz des Wetterradars (ZDF / Wikipedia) dienen.

-- -- --

24,3°C / 23% / 1011 hPa
logo

Nur ein Test - und doch mehr

Konzeptlos bloggen - back in blogging

User Status

Du bist nicht angemeldet.

Suche

 

Aktuelle Beiträge

Fans rocken Band - Learn...
Band steht auf der Bühne, spielt, Masse flippt aus....
Der Tester - 2. Aug, 19:11
Für die Statistik
Ich - lebe noch - hab die heilige Blogging-Regel gebrochen...
Der Tester - 29. Mai, 19:19
Skype - och, nöö - geschenkte...
Eigentlich wollte ich mir gerade Skype installieren....
Der Tester - 3. Sep, 19:20
Preisbewußt
Und billig, ey, da stehste doch drauf... so tönte es...
Der Tester - 25. Aug, 19:52
oh, welcher seltener...
oh, welcher seltener Gast. Hätte ich das gewusst, hätte...
Der Tester (Gast) - 19. Jul, 18:51

Archiv

Juni 2026
Mo
Di
Mi
Do
Fr
Sa
So
 1 
 2 
 3 
 4 
 5 
 6 
 7 
 8 
 9 
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
 
 
 
 
 
 
 
 

Status

Online seit 7757 Tagen
Zuletzt aktualisiert: 2. Aug, 19:11

E-Mail

E-Mail: DerTest
Bitte die drei * aus der Adresse entfernen

Sonstiges

Gummigeruch Post
die Zeitung zu Gummigeruch

BioPower Racingblog

konzeptlos bloggen

Credits

powered by Antville powered by Helma


xml version of this page

twoday.net AGB

Counter

Free counter and web stats
Blog Top Liste - by TopBlogs.de
Bloggeramt.de
Blogverzeichnis - Blog Verzeichnis bloggerei.de

Alltaegliches
Buecherwurm
der.test
FAQ
Kino, TV, Film
Sonstiges
Sport
Technik
Weltraum & Raumfahrt
Wetter, Klima, Energie
Wirtschaft
Wissenschaft
Profil
Abmelden
Weblog abonnieren