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4
Mrz
2006

Shuttle-Start und Cryosat

Der letzte Space Shuttle-Start war am 26.07.05. Wieder hatte sich Isolierschaum vom Außentank gelöst. Diesmal war nichts passiert, aber das Shuttleprogramm wurde zurück auf die Werkstattbühne gestellt. Er war wohl bei Arbeiten an einem anderen Tankteil beschädigt worden. Nachdem die Ursache feststand, hatte man den Mai 2006 als neuen Startzeitpunkt anvisiert.

Letzten Donnerstag, den 02.03.06, wurde er dann auch bestätigt und das weitere Programm vorgestellt, wie es in der Netzeitung heißt. Demnach sind neben diesem Start, bei dem unter anderen der deutsche Thomas Reiter zur ISS gebracht werden soll und mit seinem mehrmonatigen Aufenthalt einen neuen Europarekord für diese Raumstation aufstellen wird, 15 weitere Flüge für den Ausbau der Station bis 2010 vorgesehen, davon in diesem Jahr insgesamt drei, so Michael Griffin, Direktor der Nasa.

Darunter dann auch das Raumlabor Columbus, das den größten Einzelbeitrag Europas zur ISS darstellt. Für 2008 ist aber auch der benötigte Serviceflug zum Weltraumteleskop Hubble geplant, um ein paar defekte Teile auszutauschen.


Zusammen mit der Bekanntgabe der Wiederaufnahme der bemannten Raumfahrt wurde aber auch bekannt, dass im Gegenzug einige Projekte wie das Einsammeln von Mars-Gesteinsproben, die Erforschung des Jupiter-Mondes Europa, unter dessen Eis Spuren von Leben, sowie die Suche nach Leben an sich verschoben oder ganz gestrichen werden, um die Raumfahrten, den ISS-Ausbau und die Entwicklung eines Shuttle-Nachfolgers finanzieren zu können, wie pro-physik ergänzt.


Zudem wurde von der Esa bekannt gegeben, dass der zweite Cryosat-Satellit im März 2009 starten soll. Der erste Satellit war im vergangenen Oktober aufgrund eines Software-Fehlers abgestürzt. Einmal oben soll dann das Polareis vermessen und Daten über einen Zusammenhang mit Meeresspiegelveränderungen sammeln.


Neue Studien haben ergeben, dass nicht nur die Arktis, sondern auch die Antarktis einen erheblichen Eisverlust verzeichnet, während Afrika austrocknet, wie es in dem Artikel weiter heißt.. Bislang hatte man stets vermutet, dass die Eismassen am Südpol durch starke Niederschläge eher noch anwachsen würde.

Aber auch für die nördliche Hälfte gab es eine negative Überraschung. So habe sich die Menge des Schmelzwassers aus den Gletschern in den letzten fünf Jahren nahezu verdoppelt, seit 1996 verdreifacht, wie britische Forscher herausgefunden haben wollen. Eine mögliche Ursache könnte im Klimawandel liegen.

Der Beitrag Grönlands am um drei Millimeter pro Jahr steigenden Meerwasserspiegels beträgt diesen Schätzungen zufolge 0,5 Millimeter, der von der Antarktis etwa 0,4 Millimeter.

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